Zukunftswerkstatt BS ITECH 2036 – Drei Tage Schulentwicklung vom Feinsten
Die dreitägige Zukunftswerkstatt der Berufliche Schule ITECH auf der Hamburger Elbinsel (Schwerpunkt IT + Chemie) ist ein weiteres Highlight in der Beratungspraxis des Schulentwicklungskollektivs. Mit rund 150 Teilnehmenden aus Schule, Betrieben, Hochschulen und Netzwerkpartnerschaften führte die ITECH im Januar 2026 eine intensive Zukunftswerkstatt durch. Obwohl Schulpreisträgerin im Jahr 2023 rief die Schule sich selbst zur Erneuerung auf. Moderiert wurde der Prozess von einem dreiköpfigen Team des Schulentwicklungskollektivs, Claudia Dikmans Nikola Poitzmann und Dr. Volker Krobisch. Das Graphic Recording übernahm Johanna Franka Schleipen.
Tag 1 – Selbstvergewisserung: Wo stehen wir als Schule?
Der Auftakt stand bewusst im Zeichen einer gemeinsamen Standortbestimmung. In einer Mischung aus Warm-up, thematischen Arbeitsphasen, Journaling und Zeitreise wurde sichtbar, was die ITECH heute trägt und künftig verändert werden soll: Stärken und Entwicklungsfelder waren die zentralen Themen für den weiteren Prozess. Wichtig dabei: nicht die Bewertung stand im Vordergrund, sondern gemeinsames Verstehen.
Tag 2 – Phantasiephase und Dialogräume
Der Haupttag öffnete den Blick nach vorn. Nach einem Impuls zu „Future Skills“ (Keynote Dr. Arndt Pechstein ) entstanden in Dialogräumen Zukunftsbilder, Ziele und Evolutionsideen für die ITECH 2036. Die Ergebnisse aus mehreren Themengruppen wurden zusammengeführt, gespiegelt und in einem Gallery Walk verdichtet – begleitet von Reflexion, Feedback und gemeinsamer Resonanz. Der Tag endete mit einem sinnträchtigen Akt: Die Wünsche, Ideen und Zukunftsperspektiven der Teilnehmenden wurden in einer stählernen Zeitkapsel verschlossen, die im Jahr 2036 wieder geöffnet werden soll.
Tag 3 – Zukunftsbilder gewichten und verankern
Am Abschlusstag ging es um Übersetzung in Handlungsfähigkeit: Vision-Mapping, strategischer Kompass, Priorisierung von Handlungspaketen, zeitliche Einordnung und erste Umsetzungsperspektiven. Ein persönliches Journaling („Mein Beitrag“) und der Blick nach vorn markieren den Übergang vom Workshop in den Alltag.
Diese drei Tage zeigten, was möglich ist, wenn Schule als lernendes Netzwerk gedacht und gestaltet wird; was passiert wenn Schule gemeinsam mit ihrem Umfeld, strukturiert, dialogisch und zukunftsgerichtet „denkt“ und Handlung vorbereitet.
Danke an alle Beteiligten für Offenheit, Energie und Gestaltungswillen. Schule 2036 beginnt jetzt.